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Publikationen

Vorsorge und Nachsorge

In den letzten Jahren wird in der Literatur zunehmend nachgewiesen, dass Querschnittgelähmte ganz spezielle Probleme entwickeln und diese ganz besonderer Lösungen bedürfen. Der medizinische Teil (Prophylaxe, Klinik, Diagnostik) reicht nicht aus, um die Problematik der Para- oder TetraplegikerInnen zu beschreiben, da daraus soziale und berufl iche Konsequenzen entstehen.

Obige Überlegungen und die langjährige persönliche Erfahrung haben Regula Spreyermann, Leitende Ärztin des Ambulatoriums des REHAB Basel, Schweizerisches Paraplegikerzentrum Basel, und Franz Michel, Leiter des Schweizer Paraplegikerzentrums Nottwil, auf die Idee gebracht, den ICF und das Wissen aus Erfahrung, mit Einbezug der speziellen und allgemeinen Literatur, wie Richtlinien zusammenzufügen. Sie haben in langer und intensiver Arbeit, in Diskussion mit uns und mit anderen Fachspezialisten aus der Inneren Medizin, eine ganz neue Grundlage für die Betreuung Querschnittgelähmter ausgearbeitet.

Sie stützt sich auf das heute erarbeitete Wissen und auf Analogieschlüsse so fundiert wie möglich bei noch fehlender wissenschaftlicher Grundlage. Damit wurde das Gerüst gelegt für die wissenschaftliche Basis der jährlichen Kontrollen. Um diese ganze Arbeit aber nicht nur für Fachleute verständlich zu machen, haben sie alle präventiven und medizinischen Aspekte in einer gut verständlichen Netz-Graphik verbildlicht und so auch für die Beratung der Patientinnen und Patienten umgesetzt. So lassen sich die Ergebnisse der Jahreskontrollen darlegen und mittels Vorschlägen in direkter Absprache mit dem Betroff enen in individuelle Handlungsrichtlinien für ihn umwandeln.

Dr. med. Mark Mäder, Past-President SSoP und ehem. Chefarzt REHAB Basel, Schweizerisches Paraplegikerzentrum Basel

 

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